Montag, 18. März 2013

Weltreise

Den letzten Monat habe ich natürlich nicht untätig verbracht, sondern solche Arbeiten durchgeführt, welche nicht gerade einen wöchentlichen Bericht rechtfertigen würden.

Da stand der Umzug der Garage an. Obwohl alle Teile schon in Schachteln, Kisten und Paletten verräumt waren, nahm der Umzug aller Teile sehr viel Zeit in Anspruch. Die Karosserie musste ich nicht an das neue Domizil umziehen, sondern brachte diese direkt zur Karosserie Bähler welche die Spenglerarbeiten durchführt. Da ich hier auch meine Hilfe einbringen werde (abschleifen von Schweissnähten, etc.), sind auch Berichte über diese Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt hier zu lesen. Der Umzug ist fast abgeschlossen, so dass ich dann Bald in der neuen Garage mit der Vorderachse beginnen kann.

Neben den Umzugsarbeiten habe ich auch um die nie endende Teilebeschaffung gekümmert. Die restlichen Blechteile habe ich bestellt und auch weitere Teile habe ich gesucht. Darunter gehören die verchromten Hupen- Grill und das Luftfiltergehäuse. Diese Teile sind nicht mehr neu zu finden. Weiter suchte ich auch nach dem Türöffnungsmechanismus der hinteren, rechten Türe.

Diesen Türmechanismus kann man bei SNG Barratt bestellen, kostet aber £62.00 und beinhaltet viel mehr Teile als ich eigentlich benötige. Somit habe ich auf eBay einen Suchauftrag aufgegeben, da auf Anhieb nichts zu finden war. Nach einiger Zeit hatte ich Erfolg und konnte den Griff mit dem Mechanismus aus Australien für $35.00 kaufen. Davon brauche ich nur den Druckknopf und den, auf dem Foto sichtbaren, Mechanismus.



Auch die Hupen- Grill sind nicht mehr neu zu finden. Für einen S- Type findet man auf eBay einige gebrauchte, nicht aber für den MK2 und wenn, dann nur für überrissen viel Geld. Aber auch dieser Suchauftrag brachte mich nach einiger Zeit zum Erfolg. Die Grills sind in einem guten Zustand und ich konnte auch diese für $35.00 kaufen. Da die Lieferkosten auch $35.00 betrugen, liess ich diese an eine Adresse in den USA liefern, bei welcher ich diese dann abholte. Ein wenig Politur und sie werden wie neu aussehen.


Den Luftfilter erstand ich auf die selbe Art und Weise. Auch dieser kam aus den USA, welcher ich aber direkt in die Schweiz liefern liess. Ein Luftfiltergehäuse passt nicht gerade in einen handelsüblichen Koffer.


Das Gehäuse war komplett mit Unterteil und Ansaugstutzen und der Zustand der Teile war nicht schlecht. Mit dieser Basis konnte ich die Überarbeitung des Luftfiltergehäuses starten in dem ich es erst einmal mit Glasperlen strahlte. Dem Ansaugstutzen spendierte ich noch eine neue, selber gemachte, Dichtung und schon war dieser zur weiteren Verwendung fertig.


Nach der Reinigung des Gehäuses konnten die Teile mit der Grundierung versehen werden. Als endgültige Farbe wählte ich eine Hammerschlagfarbe welche, denke ich auf Grund der mir zur Verfügung stehenden Bildquellen, dem Original nahe liegt. Fertig lackiert sieht auch das Luftfiltergehäuse wie neu aus.


Wie man unschwer aus diesem Beitrag erkennt, haben die Teile eine weite Reise hinter sich. Vor vielen Jahren verliessen sie den europäischen Kontinent aus England Richtung Australien und Amerika. Nun, 40 bis 50 Jahre später, machten sie die weite Reise zurück nach Europa in die Schweiz.

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