Samstag, 25. Februar 2012

die Reise

Nun ist es so Weit. Der MK II bekommt ein neues Zu hause.

Damit wir nicht allzu Früh aufstehen mussten, haben wir am Freitag Abend noch den Transportwagen mit Material gefüllt und haben in der Garage noch ein neues Schloss angebracht. So haben wir eine Stunde gespart.

Genutzt hat es nicht viel. Ich war trotzdem schon früh wach. Verständlich, so ein Auto holt man auch nicht jeden Tag. So ging ich, nach ein paar Kaffee's, mit meinem Auto den Transporter in Rheinfelden holen. Mit diesem war ich dann, pünktlich um 08:00Uhr in Reinach beim Anhängervermieter. Mit diesem im Schlepptau gings via Münchenstein nach Horgen. Es hatte doch schon eineigen Verkehr auf der Strasse. Ferienzeit!

In Horgen angekommen, musste der Anhänger erst mal rückwärts einen Hang hoch geschoben werden. Da der Anhänger beim Zusammenstauchen der Deichsel bremst, war das nicht so einfach.


 Nun holten wir erst mal den MK II mit dem Lift auf das richtige Stockwerk und zogen ihn mit der Seilwinde auf den Anhänger. Mit Spanngurten festgezerrt, machte er keine Bewegung mehr. Damit der Anhänger mit dem Auto nicht im Weg herum steht, haben wir diesen auf die Seite gestellt.

Nun gings darum, den zusätzlichen Motor in den Transporter zu hieven. Dazu haben wir eine Palette mit Rahmen mitgebracht. Der Verkäufer hatte zum Glück einen "Elefanten" dabei. Ein Elefant ist nichts Anderes als ein Motorenkran. Also so etwas:


An diesem haben wir den Motor aufgehängt, sind mit ihm Lift gefahren und konnten den Motor direkt in den Transporter auf die Palette legen. Das Ganze ging so einfach, dass wir direkt auch einen Elefanten wollten. Derjenige, welchen wir im Einsatz hatten, wird bald nicht mehr gebraucht. Wir haben uns also schon einmal als Käufer gemeldet.


Nach dem Finanziellen und einem Kaffee ging es durch den Ferienverkehr zurück Richtung Garage. Stau hatten wir aber keinen, lediglich in Uster ging es ein Wenig langsamer zu und her. In Eiken war dann auch noch Action angesagt. Ein Mercedes CLS überholte und uns und fing plötzlich Hinten rechts an zu qualmen. Es stank nach Gummi! Glücklicherweise reagierte der Fahrer richtig und lies den CLS schön ausrollen und kam auf dem Pannenstreifen zu stehen. Sein Pneu hatte sich verabschiedet!



In der Garage angekommen waren Mukkies gefragt. Das Abladen vom Hänger ging ja noch einfach. Aber ohne Bremsen die Rampe zur Garage runter wird wohl schwieriger werden. Zum Glück haben uns unsere Nachbarn, eine Musikband, mit dem Schieben geholfen. Die Handbremse hatte auch noch minimale Bremswirkung und konnte somit auch noch einen kleine Beitrag leisten. Ohne die Hilfe der Band hätten wir einiges Länger gebraucht. Bis das Auto aber in der Garage war, mussten wir sicher noch gefühlte 2'734 mal Vor- und Zurück rangieren. Nun steht er aber an seinem neuen Platz!


Da der Anhänger vor 16:00Uhr zurück sein sollte, machten wir uns also schnell auf den Weg nach Pfeffingen den Mustang holen. Unterwegs, bei einer Bäckerei, aber erst einmal etwas zum Essen eingekauft. Nach der Stärkung hatten wir wieder genügend Energie den Mustang aufzuladen. Da dessen Batterie aber leer war, überbrückten wir ihn erst mit dem Transporter und konnten uns so den Einsatz der Seilwinde ersparen.

Beim Abladen sprang das Teil natürlich nicht mehr an. Glücklicherweise war ein "L" unterwegs und die hatten ein Überbrückungskabel dabei. Gute, praktische Übung für ein Fahranfänger. Mit laufendem Motor waren wir auch schnell in der Garage. Jetzt noch schnell den Anhänger zurück bringen! Es hat leider nicht mehr auf 16:00Uhr gereicht, ich kannte aber den Abstellplatz und so rangierten wir diesen dort hin.


Zurück bei der Garage mussten wir noch den Motor aus dem Transporter in die Garage beamen. Leider ging dies nicht so einfach. Aus dem Transporter konnten wir den Motor noch ziehen, in dem wir die Kufen der Palette in die Rampen des Transporter legten. Auf dem Steinboden machte das Ganze aber keinen Wank mehr. Was tun? Wir fuhren mit dem Transporter nach Rheinfelden, luden einen Rolli ein und konnten nun den Motor in die Garage rollen. Schon wieder fast eine Stunde mehr gebraucht!


Nun war alles an seinem neuen Platz. Damit man das Innenleben des MK II auch mal besser anschauen kann, haben wir den gröbsten Schmutz mit dem Staubsauger und einem feuchten Lappen entfernt. Danach musste das Tor mit einem zusätzlichen Brett repariert werden. Ist wahrscheinlich einmal Jemand reingefahren.


Richtig müde, musste der Transporter noch zurück nach Rheinfelden. Nach dem dieser wieder ein paar Liter Diesel bekam, ausgeladen und geputzt wurde, machten wir uns auf den Weg nach Hause wo wir den Tag mit einem guten Essen und ein paar wohl verdienten Bieren beendeten.

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